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Berichte

06.04.2008

BRL- Lübben

geschrieben von Kati Tschischkale

Wenn Ol´er durch den Spreewald fliegen... ... muss das an den Gurken liegen ; ) Oder aber an dem vom Treptower SV organisierten Bundesranglisten- Wochenende in Lübben / Groß Wasserburg. Ca.500 Orientierungsläufer starteten am Samstag über die Mitteldistanz und am Sonntag folgte die Langdistanz. Ich hatte am Samstag eine spätere Startzeit und so konnte ich auf der Zielwiese schon einiges über den Wald aufschnappen. „Total offen und schnell!“ , „... doch nicht mein Posten!“ , „... angenehm auf Moos gelaufen“ , das waren die häufigsten Kommentare. Schon auf dem Weg zum Start wurde mir klar, was gemeint war und ich bekam richtig Lust auf den Wettkampf. Mein Ziel war es, mit angezogener Handbremse zu laufen, vor allem aber sicher zu orientieren und mich für den Berliner Halbmarathon am Sonntag zu schonen. Doch gleich am ersten Posten erwischte es auch mich. Viel zu früh lief ich in ein Tälchen, wo ein Posten von weitem zu sehen war. Knapp 90m weiter stand dann endlich mein Posten und fortan lief es sehr gut. Bergan hatte ich selbst im Gehen das Gefühl, es wären mehr als die angegebenen 70 Hm. Doch beim Nachzählen auf der Karte stimmten die Höhenmeter. Nach 30 min war ich im Ziel, viel schneller als gewollt. Aber auf dem moosigen Bergab- Passagen konnte ich mich einfach nicht bremsen! Nicht zu bremsen waren an diesem Wochenende auch Karin Schmalfeld und Leif Bader, die sich in der Elite durchsetzten. Während mich das Gelände mit seinen vielen Hügeln am Samstag eher an Usedom als an einen Auenwald im Spreewald erinnerte, zeigte die erweiterte Karte am Sonntag Berge und immer noch keine Spreewälder Kanäle auf. Die gute Belaufbarkeit und die weiten Sichtmöglichkeiten, die mir am Samstag zu Gute kamen, wurden mir am Sonntag von Posten 2 zu 3 zum Verhängnis. Am Posten 2 sah ich einen Fahrweg durchschimmern. Welch ein Zufall, suchte ich doch solch einen! Also schnell, ohne kontrollierenden Blick auf Karte und Kompass, rannte ich los! Ganz schnell, ganz weit den falschen Fahrweg entlang. Tja! Was habe ich daraus gelernt?! Der Kopf ist nicht nur zum Haare tragen da und der Kompass kein „style-isches“ Untensil, sondern sinnvoll und nützlich! Auch wenn ich mich noch lange über meinen Fehler geärgert habe, mind. bis Posten 7, war der Lauf sehr schön. An beiden Tagen haben die Treptower aus diesem „Streichholzwald“ ein anspruchsvolles OL- Wochenende gezaubert. Eindrücke von Mathias Jandrig und Kati Tschischkale


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